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Bundesvorsitzende Ulla Schmidt setzt sich für die Forderung der Lebenshilfe nach Frauenbeauftragten in allen Werkstätten für Menschen mit Behinderung ein.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März forderte sie eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene.

"Eine Studie des Bundesfamilienministeriums aus den Jahren 2009 bis 2013 belegt, dass Frauen mit Behinderung in vielen Bereichen ihres Lebens benachteiligt werden und im besonderen Maß Gewalt erleiden müssen.

Aktuell finanzieren das Ministerium und einzelne Bundesländer das Präventionsprojekt „Frauenbeauftragte in Einrichtungen – Eine Idee macht Schule“. Tandems aus Frauen mit und ohne Behinderung werden dabei als Frauenbeauftragte ausgebildet und sollen die Idee in ganz Deutschland verbreiten. Es entstehen Schulungsmodule zu Fragen wie: Was ist Benachteiligung, was Gewalt? Welche Rechte gibt es? Wie kann ich sie durchsetzen? Wer hilft mir dabei?

Als Lebenshilfe unterstützen wir solche auf Freiwilligkeit basierenden Projekte. Aber dabei darf es nicht bleiben. Frauenbeauftragte müssen flächendeckend und verpflichtend eingeführt werden.

Die anstehende Novellierung der Werkstättenmitwirkungs-Verordnung (WMVO) ist eine gute Gelegenheit, dies in die Tat umzusetzen."