Arbeit in einer WfbM

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) veröffentlichte nun den Abschlussbericht zum Corona-Konsultationsprozess „Teilhabe und Inklusion in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie – Auswirkungen und Herausforderungen“.

Im Fokus standen vor allem folgende Fragen:

  • Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und/oder Pflegebedarf?
  • Wie müssen Reha-Angebote, aber auch Gesundheitsversorgung, Arbeitswelt, Bildung und Gesellschaft verändert werden, um Teilhabe trotz der Pandemie sicherzustellen?

Im Vorfeld wurden Menschen mit Behinderung, Angehörige, Leistungserbringer, Dachverbände sowie Leistungsträger und Akteure der Zivilgesellschaft befragt, um ihre Erfahrungen zu analysieren und Handlungsoptionen ableiten zu können.

Daraus leiteten sich fünf Themenfelder ab:

  1. Gesundheitsversorgung und medizinische Rehabilitation
  2. Arbeitsleben (einschließlich beruflicher Rehabilitation)
  3. Bildung und Erziehung
  4. Soziale Teilhabe – spezielle Aspekte
  5. Gesellschaftliche Querschnittsthemen

Den ausführlichen Bericht stellt die DVfR auf Ihrer Webseite als Download zur Verfügung:

Zum Abschlussbericht zur Sicherung der Teilhabe während und nach der Pandemie

Für WfbM spielte im Bereich Arbeitsleben vor allem der Schutz am Arbeitsplatz eine zentrale Rolle. Dabei ist eine individuelle Gefährdungsbeurteilung eine wesentliche Voraussetzung, um Risiken und notwendige Maßnahmen arbeitsplatzbezogen abbilden zu können. Die Kriterien in Bezug auf Covid-19 müssen hier allerdings vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales noch nachgebessert oder zumindest konkretisiert werden.

Erste Anhaltspunkte für eine Beurteilung bietet die Arbeitsmedizinische Empfehlung des BMAS von November 2020:

Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten

Bei der Umsetzung kann die VIA-S Arbeitsplatzverwaltung eine hilfreiche Unterstützung bieten. Für interne und externe Arbeitsplätze können in diesem Modul konkrete Gefährdungsbeurteilungen hinterlegt werden. Für mehr Sicherheit für Ihre Mitarbeitern in Zeiten der Pandemie.

Sprechen Sie uns an!

Jürgen Stenzel

Kai Bonfigt

02 31.97 45-30

02 31.97 45-33

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